Dampflok 52-8079-7

in Aufarbeitung Dampflok 52 8079-7

Eigentum der Firma WFL Wedler & Franz Logistik GmbH & Co.KG

Informationen:

Eigentümer: WFL Wedler & Franz Logistik GmbH & Co.KG
Zustand: Die betriebsfähige Aufarbeitung wurde im Jahr 2019 im Bw Nossen begonnen.
Bemerkungen: 
Fristablauf 2019. Die Lok befindet sich derzeit in Nossen und wird durch die Firma WFL für eine HU vorbereitet.

 Geschichte:

xx.xx.1943 als 52 5659 mit Fabriknummer 3937 von F. Schichau GmbH gebaut.
20.03.1963 Rekonstruktion im Reichsbahnausbesserungswerk Stendal
24.04.1963 Bahnbetriebswerk Frankfurt Oder
14.01.1981 Bahnbetriebswerk Wittenberge
23.06.1981 Bahnbetriebswerk Neuruppin
15.05.1982 Bahnbetriebswerk Berlin Schöneweide
14.10.1993 Bahnbetriebswerk Frankfurt Oder
15.15.1994 z-Stellung
05.07.1995 Verkauft an privat Leihgabe an Schwabendampf e.V. Neuoffingen
xx.04.2002 Verkauf an Dampf-Plus GmbH Unterstellung im Bw Adorf
07.12.2003 Beheimatung und Unterstellung im Bw Nossen
04.05.2012 52 8079-7 verläst als letztes Dampf-Plus Fahrzeug Nossen
14.08.2019 Verkauft an Wedler & Franz Logistik GmbH
10.09.2019 Unterstellung im Bw Nossen Aufarbeitung für eine HU begonnen

 

Fahrzeugdaten:

Hersteller: Jung (Jungenthal), 1943 Umbau als Reko: Raw Stendal 1963
Fabriknummer Schichau 3937 Bauart: 1Èh2
Baujahr: 1943 Spurweite: 1435 mm
Leistung: 1600 Psi Kesseldruck: 16 bar
Vmax: 80 / 50 km/h Gewicht: 134 t

Die Rekoloks der Baureihe 52.80 entstanden ab 1960 bei der Deutschen Reichsbahn in der DDR aus der grundlegend überarbeiteten Kriegslokomotive der Baureihe 52. Diese als Rekonstruktion bezeichnete Modernisierung der Lokomotiven erstreckte sich, mit wenigen Ausnahmen, auf fast alle Bauteile und Baugruppen der Maschinen 200 Lokomotiven erhielten bis 1967 den ursprünglich für die Baureihe 50.35 konstruierten Verbrennungskammerkessel Typ 50E. Die Anpassungsarbeiten erfolgten ausschließlich am Rahmen. Dadurch blieben die Rekokessel freizügig tauschbar. Rekonstruiert wurden nur Maschinen mit Blechrahmen. Weitere markante Merkmale der Rekolok waren neue Zylinder in Schweißausführung, eine Mischvorwärmeranlage der Bauart IfS/DR und bedingt durch den neuen Kessel, neue Führerhausvorderwände mit ovalen Fenstern. Weitere Rekonstruktionsmaßnahmen betrafen den Einbau von Achslagerstellkeilen und die Erneuerung des Krauss-Helmholtz-Lenkgestells. Die 52.80 behielt ihre Regelkolbenschieber mit Druckausgleichern der Bauart Winterthur und damit auch ihre schlechten Leerlaufeigenschaften. Die Rekolokomotiven wurden unabhängig von ihrer Ursprungsnummer, in die Unterbaureihe 52.80 eingeordnet.