Diesellok 110 101-3

Diesellok V100 betriebsfähig

Eigentum IG Dampflok Nossen e.V.

Informationen:

Eigentümer: IG Dampflok Nossen e.V.
Zustand: betriebsfähig / ohne Zugheizung
Bemerkungen:   
Betriebsfähig aufgearbeitet von 2008 - 2010, Neulack in DR- Farbgebung, gefristet 2016. Die Lok ist an die WFL vermietet, steht dem Verein für Sonderfahrten zur Verfügung.

Fahrzeugdaten:

Hersteller: LEW Henningsdorf Typ/Gattung: V 100.1 1000 PS
Fabriknummer: 11939 Bauart: B'B'-dh
Baujahr: 1968 Spurweite: 1435 mm
Vmax: 80km/h Gewicht: 66t

Geschichte:

xx.xx.1968 Auslieferung an DR - als V100 101
31.07.1968 Abnahme
02.08.1968 Indienststellung im Bw Dresden
01.06.1971 Umzeichnung in 110 101-3
01.01.1992 Umzeichnung in 201 101-3
01.01.1994 DB AG - Deutsche Bahn AG, GB Traktion 201 101-3
12.01.1995 z-Stellung
30.11.1995 Ausmusterung im Bh Chemnitz
xx.08.1995 an Interessengemeinschaft Dampflok Nossen e. V. - 110 101-3
xx.06.2010 nach Abschluß der Hauptuntersuchung Vermietung als Lok WFL 18 mit der NVR-Nummer: 98 80 3201 101-3 D-WFL
11.02.2016 vorgezogene HU in Brieske / neue Radreifen

Bei dieser Lokomotive handelt es sich um eine dieselhydraulische Lokomotive der DR, welche den Traktionswandel vor allem auf Nebenbahnen beschleunigte. Sie war als Ersatz für zahlreiche leichtere Dampflokbaureihen gedacht und wurde in Nossen um 1970 heimisch. Rund 900 Lokomotiven lieferte der VEB Lokomotivbau-Elektrotechnische Werke »Hans Beimler« Hennigsdorf (LEW) in den folgenden Jahren an die DR. Die Maschinen der späteren Baureihe 110 galten als robust, leistungsstark und unkompliziert in der Unterhaltung. Die Diesellok hat zwei zweiachsige Drehgestelle, die über einen Drehzapfen gelagert sind. Der Hauptrahmen stützt sich über Schraubenfedern mit Gleitplatten ab. Die Lok besitzt einen Mittelführerstand. Im vorderen Vorbau sind der Dieselmotor und die Kühlanlage untergebracht, im hinteren Vorbau der Heizkessel, die Luftbehälter und Batterien. Mit einer Leistung von rund 1000 PS bespannte sie vor allem Personenzüge und auch leichte Güterzüge. Zur Beheizung der Züge wurde ein Niederdruckdampfheizkessel eingebaut. Später kamen stärkere Motoren zum Einsatz, welche eine Leistung von bis zu 1500 PS ermöglichten. Weitere zahlreiche Unterbauarten für den Rangierdienst, sogar eine Umspurung auf 1000 mm - Spur für den Einsatz bei der Harzquerbahn, sind später vorgenommen worden.